Satzung des Vereins
„Freunde der Herrenhäuser Gärten“

 

Fassung vom 26. Mai 2011

 

 

 

§ 1

 

Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Freunde der Herrenhäuser Gärten“. Er hat seinen Sitz in Hannover und ist in das Vereinsregister eingetragen.
 


 

§ 2

 

Zweck

Der Verein ist eine Gemeinschaft von Freunden der Herrenhäuser Gärten. Er fördert ideell und materiell die Wiederherstellung, Pflege und Verbesserung der Herrenhäuser Gärten einschließlich der dazu gehörenden Einrichtungen als Kulturdenkmale, als Werke der Gartenkunst, als botanische Anlagen und als Stätten des kulturellen Lebens. Er bemüht sich, die Kenntnis von den Herrenhäuser Gärten und, im Zusammenhang damit, das Interesse an Gartenkunst und Pflanzenkunde zu verbreiten und zu vertiefen.
 


 

§ 3

 

Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn der Abgabenordnung, und zwar dient er der Denkmal- und Heimatpflege sowie der Kunst, Wissenschaft und Bildung.

Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinne und, in ihrer Eigenschaft als Mitglieder, auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anteil am Vereinsvermögen erhalten.

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind. oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Soweit die Mitglieder für den Verein ehrenamtlich tätig sind, haben sie nur Anspruch auf Ersatz der nachgewiesenen baren Auslagen.

 


 

 

§ 4

 

Geschäftsjahr

 
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

 

§ 5

 

Mitgliedschaft und Beitrag

Mitglied kann jeder werden, der gewillt ist, die Tätigkeit des Vereins ideell und materiell zu unterstützen. Auch juristische Personen können Mitglied werden. Der Beitritt ist schriftlich zu erklären.

Über Beiträge der Mitglieder beschließt die Mitgliederversammlung.

Die Mitgliederversammlung kann Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, die Ehrenmitgliedschaft verleihen.

 


 

 

§ 6

 

Erlöschen der Mitgliedschaft

 
Die Mitgliedschaft erlischt
  1. durch den Austritt, der jederzeit zum Schluss des laufenden Geschäftsjahres schriftlich erklärt werden kann,
  2. durch den Ausschluss aus wichtigem Grund auf Beschluss der Mitgliederversammlung.

Die Mitgliederversammlung kann allgemein festlegen, dass die Mitgliedschaft von Personen endet, die mit Beiträgen längere Zeit im Rückstand sind.

 


 

 

§ 7

 

Organe des Vereins

 
Organe des Vereins sind:
  1. die Mitgliederversammlung,
  2. der Vorstand.

 

 

§ 8

 

Mitgliederversammlung

In jedem Geschäftsjahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Zu ihren Aufgaben gehört

  1. die Entgegennahme des Berichts des Vorstandes über die Tätigkeit des Vereins im abgelaufenen Geschäftsjahr,
  2.  die Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer,
  3.  die Beschlussfassung über die Jahresrechnung und die Entlastung,
  4. die Wahl des Vorstandes (§ 9) und der Rechnungsprüfer (§ 14),
  5. die Beschlussfassung über Beiträge (§ 5 Abs. 2).

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind jederzeit zulässig. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn ein Drittel der Mitglieder es wünscht.

Zu den Mitgliederversammlungen lädt der Vorstand mindestens 14 Tage vor der Versammlung durch Rundschreiben unter Angabe der Tagesordnung ein.

Die Mitgliederversammlungen sind stets beschlussfähig. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Über den Verlauf der Versammlung ist eine Ergebnisniederschrift zu fertigen, die von einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitlieder beschlossen werden

 


 

 

§ 9

 

Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und bis zu zehn weiteren Vorstandsmitgliedern. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand auf drei Jahre. Über Mitgliederversammlungen mit Vorstandswahlen sind die Mitglieder spätestens sechs Wochen vorher zu unterrichten. Wahlvorschläge sind dem Vorstand spätestens vier Wochen vor dem Wahltermin zuzuleiten.

 


 

 

§ 10

 

Vertretung des Vereins

Der Vorsitzende ist allein vertretungsberechtigt. Jedes andere Vorstandsmitglied ist gemeinschaftlich mit einem zweiten Vorstandsmitglied vertretungsberechtigt. Der Vorsitzende und die anderen Vorstandsmitglieder zeichnen für den Verein, indem sie dem Namen des Vereins ihre Namensunterschrift hinzufügen.

Die Zeichnungsberechtigten können andere Personen zur Vertretung des Vereins in bestimmten Angelegenheiten bevollmächtigen.

 


 

 

§ 11

 

Grundsätze

Der Vorstand formuliert für seine Amtszeit Grundsätze, an denen er seine Tätigkeit orientiert. Die Grundsätze und Änderungen der Grundsätze bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

 


 

 

§ 12

 

Arbeitsgruppen

Der Vorstand kann aus dem Mitgliederkreis zu seiner Beratung und Unterstützung, insbesondere auch zur Vorbereitung von Vorhaben des Vereins, Arbeitsgruppen berufen.

Der Vorstand regelt, soweit erforderlich, die Tätigkeit der Arbeitsgruppen.

Der Vorstand kann einzelnen Mitgliedern der Arbeitsgruppen Aufgaben übertragen.

 


 

 

§ 13

 

Kuratorium

Das Kuratorium des Vereins ist ein Kreis aus bis zu 30 Personen, die dank ihrer Stellung im öffentlichen Leben und ihrer gesellschaftlichen Verbindungen die Tätigkeit des Vereins sowie die Bekanntheit und Bedeutung der Herrenhäuser Gärten fördern. Der Vorstand regelt die Berufung der Mit-glieder des Kuratoriums und seine Tätigkeit.

 


 

 

§ 14

 

Rechnungsprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt jährlich zwei Rechnungsprüfer, denen die Prüfung der Kassen- und Rechnungswesens des Vereins obliegt. Die Rechnungsprüfer brauchen nicht Mitglieder des Vereins zu sein; auch sie sind ehrenamtlich tätig

Die Mitgliederversammlung kann auch einen Wirtschaftsprüfer mit der Rechnungsprüfung beauftragen.

 


 

 

§ 15

 

Auflösung des Vereins

Der Verein kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederersammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder aufgelöst werden.

Das bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks etwa vorhandene Vermögen fällt der Landeshauptstadt Hannover mit der Bedingung zu, dass das Vermögen nur für den Erhalt der Herrenhäuser Gärten verwendet werden darf.